Leuchtpilz Panellus stipticus: Warum manche Stämme leuchten
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Der Herbe Zwergknäueling (Panellus stipticus) ist ein kleiner Holzbewohner mit einer ungewöhnlichen Eigenschaft: Bestimmte Pilzstämme können im Dunkeln grünlich leuchten. Dieses selbst erzeugte Licht heißt Biolumineszenz.
Nicht jeder Stamm leuchtet
Die Art kommt auch in Europa vor, doch europäische Wildpopulationen gelten gewöhnlich als nicht biolumineszent. Ob ein Stamm leuchtet, hängt von seiner genetischen Ausstattung ab. Der Artname allein ist deshalb noch keine Garantie für sichtbares Licht.
Wie entsteht das Licht?
Leuchtende Pilze erzeugen Licht durch eine chemische Reaktion. Dabei wirken ein pilzeigenes Leuchtmolekül und Enzyme zusammen. Sauerstoff ist für die Lichtreaktion notwendig. Auch Nährmedium, Alter und Wachstumsbedingungen können beeinflussen, wie deutlich das Leuchten erscheint.
Bei leuchtenden Stämmen von Panellus stipticus können das Myzel und Bereiche der Fruchtkörper Licht abgeben. Besonders eindrucksvoll wirken die Lamellen in vollständiger Dunkelheit. Das Leuchten ist jedoch schwächer als eine Lampe und kann je nach Kultur unterschiedlich stark ausfallen.
Wo wächst der Pilz?
Der Herbe Zwergknäueling besiedelt abgestorbenes Laubholz. Seine kleinen, seitlich angewachsenen Fruchtkörper sitzen oft dicht am Holz. Trotz seines faszinierenden Aussehens gilt er als ungenießbar und ist nicht zum Verzehr bestimmt.
Du möchtest das Phänomen selbst beobachten? Unser Leuchtpilz-Flüssigmyzel ist für Kulturversuche gedacht. Beachte dabei die Produktbeschreibung und erwarte keine identische Helligkeit unter allen Bedingungen.